Die beteiligten Verbände:


Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V.

Die Weiterentwicklung der Entsorgungswirtschaft zu einer echten Kreislaufwirtschaft ist unser Auftrag. Vom EU- Aktionsplan zum Green Deal verspricht sich unsere Branche dafür weitere wichtige Impulse. Damit sich der Kreislauf auch wirklich schließt, sind u. a. eine erweiterte Herstellerverantwortung und faire Wettbewerbsregeln für alle Unternehmen wichtig. Die Digitalisierung gehört seit längerem zu den Top-Themen. Die Wirtschaft 4.0 wird digitaler, und sie wird zirkularer sein. Der Statusbericht zeigt das Potenzial unserer Branche. Es ist überfällig, dass die Politik dieses versteht und umsetzt.

 

Peter Kurth
Präsident des BDE


Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.

Kreislaufwirtschaft fängt nicht beim Abfall an, sondern beim Produktdesign. Nur recycling-fähige Produkte können im Kreislauf geführt werden. Die Produkte wiederum sollten aus recyceltem Material hergestellt und von öffentlicher Hand, Gewerbe, Industrie und Privatkonsumenten nachgefragt werden. Von diesem Ziel sind wir aber leider noch ein ganzes Stück entfernt. Doch was nützt Recycling, wenn die Recyclingprodukte nicht eingesetzt werden? Es fehlt nach wie vor der Wille das Ruder herumzureißen. Machbar wäre das, denn allein Bund, Länder und Kommunen verfügen über ein direktes Beschaffungsvolumen von jährlich mehr als 122 Milliarden Euro. Sie haben es in der Hand der Kreislaufwirtschaft den entscheidenden Impuls zu geben und aus Worten endlich Taten werden zu lassen.

 

Eric Rehbock
Hauptgeschäftsführer
des bvse

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Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Mit dem Green-Deal setzt die EU-Kommission ehrgeizige Ziele. Ein neuer Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft und eine Industriestrategie werden die wesentlichen Faktoren für die Verwirklichung sein. Die Abfall- und Recyclingtechnik ist sich der Herausforderung der neuen EU-Strategie bewusst und bietet Lösungen zur Gewinnung hochwertiger Sekundärrohstoffe und zur Erzeugung erneuerbarer Energien.

 

Dr. Sarah Brückner
Geschäftsführerin im Fachverband
Abfall- und Recyclingtechnik


Verband kommunaler Unternehmen e.V.

Kommunale Unternehmen erbringen im Rahmen der Daseinsvorsorge zuverlässig die essenziellen Leistungen der Hausmüllentsorgung und der Stadtreinigung. Die Corona-Pandemie hat uns die Bedeutung dieser systemrelevanten Infrastrukturdienstleistungen wieder eindrücklich vor Augen geführt. Gleichzeitig ist die kommunale Abfallwirtschaft wichtiger Treiber für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Ressourcenwirtschaft.

 

Patrick Hasenkamp
Vizepräsident des VKU


Fachmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft

Die Kreislaufwirtschaft – egal, ob bei Plastik, Baustoffen oder Wasser – ist ein wichtiger Hebel für den Klimaschutz. Die Chancen, hier einen großen Schritt voranzukommen, sind mit den Ambitionen des European Green Deal deutlich gestiegen. Auf der IFAT finden Industrie und Kommunen die Technologien, Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu betrachten und nachhaltig zu gestalten.

 

Stefan Rummel,
Geschäftsführer
Messe München GmbH


Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V.

Der Statusbericht zeigt in eindrucksvoller Weise, wie stark die thermische Abfallbehandlung in der Kreislaufwirtschaft, aber auch mit anderen Bereichen wie z. B. der Energiewirtschaft verzahnt ist. In einer modernen Kreislaufwirtschaft bleibt sie eine tragende Säule und gewährleistet die Entsorgungssicherheit für Abfälle, die nicht stofflich verwertet werden. Innovative Projekte zur CO2-Abtrennung und Nutzung oder zur Wasserstoffproduktion an den Betriebsstandorten zeigen, wie sehr sich die Branche auch vor dem Hintergrund von Klima- und Ressourcenschutz weiterentwickeln wird. Die Thermische Abfallbehandlung ist somit ein wichtiger Bestandteil des Green Deals.

 

Carsten Spohn
Geschäftsführer
der ITAD


Verband der Kunststofferzeuger in Deutschland e.V.

Eine der wichtigsten Herausforderungen rund um Kunststoff ist es, diesen möglichst vielseitig und lange in seinen facettenreichen Anwendungen zu nutzen und zugleich den Werkstoff im Kreislauf zu führen. Verbraucher, Politik und Wissenschaft mahnen Fortschritte an und auch die Wirtschaft engagiert sich bereits intensiv: weg vom linearen Wirtschaften, hin zu einer effizienteren Nutzung von Plastikabfällen als wertvolle Sekundärrohstoffe. Unsere Mitgliedsunternehmen unterstützen diese Aufgabe mit allen Akteuren und Partnern der Wertschöpfungskette – ressourcenschonend, innovativ, technologieoffen.

 

Dr. Ingo Sartorius
Hauptgeschäftsführer
PlasticsEurope Deutschland e.V.

www.plasticseurope.de

Informationsportal
Primarstufenprogramm der Kunststofferzeuger
Sportsponsoring der Kunststofferzeuger
Informationsportal


Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung

Die stoffspezifische Abfallbehandlung ist Innovationsmotor der Zukunft und Impulsgeber für beste Bedingungen einer intakten Kreislaufwirtschaft. Die Entwicklung vom Entsorger zum Rohstofflieferanten ist gelungen, Klimaschutzpotenziale werden nachhaltig genutzt und Krisenzeiten zeigen, dass die stoffspezifische Behandlung wichtige Säule der Circular Economy ist. Der Branchenerfolg sollte dabei von der engen Kooperation aller Akteure bestimmt sein.

 

Katrin Büscher
Geschäftsführerin
ASA e.V.


Bundesverband deutscher Sonderabfallverbrennungsanlagen e.V.

In einer Kreislaufwirtschaft, bei der Stoffströme unter Beachtung der Nachhaltigkeit durch weitgehende Wiederverwendung genutzt oder recycelt werden sollen, ist die Sonderabfallverbrennung als Schadstoffsenke zum Ausschleusen gefährlicher Substanzen aus dem Wirtschaftskreislauf weiterhin ein unverzichtbarer Bestandteil einer ökologisch ausgerichteten Industriegesellschaft. Der thermischen Behandlung nicht recycelbarer gefährlicher Abfälle kommt deshalb unter Berücksichtigung der novellierten Abfallrahmenrichtlinie und den nachvollziehbaren Überlegungen der neuen europäischen Kommission zur Mobilisierung der Industrie für eine saubere Kreislaufwirtschaft auch in der langfristigen Perspektive weiterhin eine entscheidende Rolle zu.

 

Andreas Ellerkmann
Vorstandsvorsitzender des BDSAV


Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e. V.

Der verstärkte Einsatz von Stahlschrott bei der Stahlherstellung spart Klima- und Umweltkosten in Milliardenhöhe und stellt somit eine technisch ausgereifte und investitionsschonende Möglichkeit dar, die Klimaziele zu erreichen. Dies ist das zentrale Ergebnis der neuen Studie „Schrottbonus“, die das Institut Fraunhofer IMWS im Auftrag der BDSV erstellt hat. Der Indikator Schrottbonus zeigt die vermiedenen volkswirtschaftlichen Kosten durch geringere Umweltbelastungen.

 

Andreas Schwenter
Präsident des BDSV

Webseiten/Publikationen:

Landing Page Studie „Schrottbonus“

https://www.bdsv.org/unser-service/publikationen/studie-schrottbonus/

Studie „Schrottbonus“ BDSV Leporello

https://www.bdsv.org/fileadmin/user_upload/Studie_Schrottbonus_V4_RZ__low_Einzelseiten.pdf

Studie „Schrottbonus“ Langversion Fraunhofer IMWS:

https://www.bdsv.org/fileadmin/user_upload/Studie_Schrottbonus_V4_RZ__low_Einzelseiten.pdf

 

Landing Page Studie „Zukunft Stahlschrott“

https://www.bdsv.org/unser-service/publikationen/studie-zukunft-stahlschrott/

BDSV Broschüre Studie „Zukunft Stahlschrott“ 2. Auflage

https://www.bdsv.org/fileadmin/user_upload/030-Bro-ZuSt-RZ-20.1.pdf

Studie „Zukunft Stahlschrott“ Studie Langversion Fraunhofer UMSICHT

https://www.bdsv.org/fileadmin/service/publikationen/Studie_Fraunhofer_Umsicht.pdf


Interessengemeinschaft Deutsche Deponiebetreiber e.V.

Deponien stehen am Ende der Entsorgungskette und bilden damit unverändert das Rückgrat der Entsorgungswirtschaft. So lange wir schadstoffbelastete Abfälle zum Schutz von Mensch und Umwelt aus der Kreislaufwirtschaft ausschleusen müssen, bleiben Deponien un-verzichtbarer Bestandteil der Entsorgungswirtschaft.

 

Hartmut Haeming
Vorstandsvorsitzender der InwesD


Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e.V.

Die Kreislaufwirtschaft leistet nicht nur wichtige Beiträge zum Umwelt- und Ressourcenschutz, sondern auch zum Klimaschutz. Durch die Schließung der Deponien und durch die stoffliche und energetische Verwertung von Haushalts- und Gewerbeabfällen vermeidet die Kreislaufwirtschaft derzeit bereits rund 90 Mio. t CO2eq pro Jahr gegenüber dem Jahr 1990, weitere Potentiale werden aktuell durch die Branche in Angriff genommen. Investitionen in die technologische Entwicklung der Kreislaufwirtschaft dienen gleichzeitig auch immer der Reduzierung von Treibhausgasemissionen.

 

Peter Rahlenbeck
Geschäftsführer KdK e.V.


Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V.

Ressourcen neu denken – Mit dem neuen Claim setzt sich die DGAW dafür ein, dass Hersteller ihre Produkte verwertungsfreundlich gestalten und im Herstellungsprozess bevorzugt Rezyklate einsetzen. Besondere Beachtung verdient die Konkretisierung der bisher nur allgemein geregelten Produktverantwortung. Zwingend erforderlich sind auch verbindliche und erfüllbare Vorgaben für den Einsatz von Rohstoffen aus Aufbereitung und Recycling von Abfällen. Für aus Abfällen zurückgewonnene Rohstoffe müssen die gleichen Qualitätskriterien gelten wie für Rohstoffe aus „Neumaterial“. Recycling oder die Erfüllung von Recyclingquoten sind kein Selbstzweck, sondern stets ein Mittel zum Zweck dem Ziel einer Circular Economy näher zu kommen.

Wie wichtig Ressourcen – aus welchem Ursprung auch immer – und die Unabhängigkeit von Importen und Entsorgungssicherheit sind, wird aktuell besonders deutlich. Als größte unabhängige Experten-NGO der Kreislaufwirtschaft bietet die DGAW eine Plattform, die alle Akteure der Wertschöpfungskette einbindet. Die DGAW ist damit ein Impulsgeber und Meinungsmacher für die zukünftige Circular Economy ohne die Entsorgungssicherheit und notwendige „Schadlosigkeit“ der Abfallbehandlung aus den Augen zu verlieren.

 

Dr.-Ing. Alexander Gosten
Sprecher des Vorstandes

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Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e. V.

Die Holzwerkstoffindustrie ist ein Paradebeispiel für zirkuläre Wertschöpfung: Spanplatten werden bereits seit Jahren unter Einsatz von Primär- und Sekundärrohstoffen hergestellt, sie sind ihrerseits recyclingfähig und durchlaufen mehrere Kaskaden bis zur hochwertigen energetischen Verwertung.
Wir beweisen jeden Tag, dass Herstellerverantwortung, Recycling und Energieeffizienz zusammengehören und zusammenpassen. Denn auch bei den nachwachsenden Rohstoffen sind Primärrohstoffe knapp und wir zu einem verantwortungsvollen Einsatz verpflichtet. Wir freuen uns, Ihnen mit diesem Statusbericht einen Überblick über die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der Branche geben zu können.

 

Anemon Strohmeyer
Geschäftsführerin des VHI

Der VHI vertritt als bundesweit tätiger Fachverband die Interessen der deutschen Holzwerkstoffindustrie auf nationaler und europäischer Ebene. Er vereint die Hersteller von Span-, OSB- und Faserplatten, Sperrholz, Naturfaserverbundwerkstoffen (sog. Verbundwerkstoffe WPC) und Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen. Die Mitgliedsunternehmen des VHI verarbeiten den nachwachsenden Primärrohstoff Holz und in Form von Altholz einen qualitätsgesicherten Sekundärrohstoff. Sie sind ein wesentlicher Teil der Entsorgungswirtschaft und nehmen durch die stoffliche und hochwertige energetische Verwertung von Primär- und Sekundärrohstoffen im Bereich Klimaschutz, Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft und Energiewende eine zentrale Rolle ein. So tragen die Unternehmen des VHI zur nachhaltigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft bei.

Der VHI mit Sitz in Berlin versteht sich als moderne Plattform für den branchenweiten Meinungsaustausch und Willensbildungsprozess. Er trägt die Interessen und Expertise der deutschen Holzwerkstoffindustrie in Politik und Verwaltung, in die Wissenschaft und Öffentlichkeit. Gleichzeitig pflegt der Verband den Dialog mit anderen Wirtschaftsbereichen und Wirtschaftsverbänden.


Verband Deutscher Metallhändler e. V.

Metallrecycling ist praktizierter Umwelt- und Klimaschutz – und das schon seit über tausend Jahren. Wir müssen Recycling vom Anfang bis zum Ende denken. Wer Recycling möchte, muss schon bei der Herstellung eines Produktes die richtigen Weichen stellen. Während Gesetzgeber und Behörden fast ausschließlich die Regulierung der Recyclingwirtschaft im Blick haben, bleibt das Inverkehrbringen von Produkten weitgehend unbeobachtet. Wir finden, Recycling muss schon beim Produktdesign beginnen.

 

Petra Zieringer
Präsidentin des VDM